Werdenfelser Segelflieger

Ein gefährlicher Sport?

Segelfliegen: ein gefährlicher Sport?

Jedes Flugzeug wird jährlich durch einen vom Luftfahrt-Bundesamt lizenzierten Prüfer kontrolliert. Die Festigkeit eines Segelflugzeuges ist wesentlich höher, als die einer modernen Verkehrsmaschine. Der Gleitwinkel gibt einem Segelflugzeug eine enorme Reichweite, ehe es landen muss. Trotzdem: Ein Restrisiko durch menschliches Versagen lässt sich auch in der Segelfliegerei nicht völlig ausschließen. Probleme entstehen dann, wenn sich der Pilot nicht an die Regeln hält oder sich über die Gesetze der Physik hinwegsetzt. Das ist aber zum Beispiel beim Autofahren auch nicht anders.

Landet ein Segelflugzeug außerhalb des Flugplatzes, so ist dies keine Notlandung, sondern eine Außenlandung, auf die jeder Schüler während der Ausbildung vorbereitet wird. Der Pilot und sein Flugzeug werden nach einer Außenlandung von Vereinskameraden mit dem Auto abgeholt und der Flieger mittels Anhänger wieder zurücktransportiert. Zwar versucht man aus naheliegenden Gründen, Außenlandungen möglichst zu vermeiden, aber dennoch kommt es immer wieder vor und liefert dann Anlass zu erinnerungswürdigen Erlebnissen.